Newsletter
Wir informieren Sie gerne mit unserem Newslettern über ausgewählte, wichtige Neuerungen in den Bereichen Steuern, Recht und Wirtschaft. In der untenstehenden Auflistung einer Auswahl unserer Newsletter können Sie die Inhalte* gerne nachlesen. Melden Sie sich gerne für den Fall, dass Sie Fragen zu einzelnen Themen haben.“
* Die Beiträge der Newsletters stellen eine Auswahl an allgemeinen Informationen über aktuelle Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung dar. Sie wurden nach bestem Wissen erstellt. Sie erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und können die persönliche Beratung in keinem Fall ersetzen. Diese Mandanteninformation stellt keine Auskunft, Beratung oder sonstige Dienstleistung unserer Berufsträger dar. Für Inhalt, Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit kann daher keinerlei Haftung – auch seitens der Verantwortlichen – übernommen werden.
- Alle anzeigen
- 2025
- 2026
- Betriebswirtschaftliche Beratung
- Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht
- Gesellschafts- & Unternehmerrecht
- Immobilien- und Mietrecht
- In eigener Sache
- Personal- & Arbeitsrecht
- Steuerberatung
- Steuerberatung/Steuerabwehr
Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen, Anschaffungskosten, Herstellungskosten und anschaffungsnahen Herstellungskosten (BMF, Schr. v. 26.1.2026)
Das Bundesfinanzministerium (kurz „BMF“) hat zur Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen, Anschaffungskosten, Herstellungskosten und anschaffungsnahen Herstellungskosten im Sinne des § 6 Absatz 1 Nummer 1a EStG bei der Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes am 26.1.2026 ein neues Schreiben veröffentlicht.
Maßgeblichkeit des dinglichen Rechtsgeschäfts für die Prüfung der Behaltensfrist erbschaftsteuerbegünstigten Vermögens
Für die Beurteilung der Behaltensfrist bei der Steuerbe-freiung von Betriebsvermögen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer ist in zeitlicher Hinsicht auf das dingliche Rechtsgeschäft, nicht auf das schuldrechtliche Rechtsgeschäft (Vertragsschluss) abzustellen.
Einlage eines Familienheims in eine Ehegatten-GbR
Auch der Erwerb von Gesamthandseigentum an einem Familienheim wird von der Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a Satz 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes erfasst.
Onlinebefragung zur Zufriedenheit mit der Arbeit der bayerischen Finanzämter
Die bayerische Steuerverwaltung führt seit dem 1.10.2025 eine umfassende Onlinebefragung zur Zufriedenheit mit den Finanzämtern durch. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont, wie wichtig das direkte Feedback von Bürgerinnen und Bürgern sowie von steuerberatenden Berufen für eine moderne, bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung ist.
Keine erweiterte Grundstückskürzung bei Halten von Oldtimern
Eine in § 9 Nr. 1 Satz 2 ff. GewStG nicht ausdrücklich erlaubte Nebentätigkeit (im Streitfall: Halten von Oldtimern zum Zwecke der Wertsteigerung) kann auch dann zum Ausschluss der erweiterten Grundstückskürzung führen, wenn mit ihr keine Einnahmen erzielt werden.
Eigenbetrieblich genutzte Gebäudeteile von untergeordneter Bedeutung
Eigenbetrieblich genutzte Grundstücke von untergeordnetem Wert müssen nicht als Betriebsvermögen behandelt werden. Die maßgebliche Regelung in der Einkommensteuerdurchführungsverordnung wird nun geändert.
Bewertung lebenslänglicher Nutzungen oder Leistungen ab 1.1.2026
Das Bundesfinanzministerium hat die Vervielfältiger bekannt geben, mit denen der Kapitalwert lebenslänglicher Nutzungen und Leistungen für Stichtage ab 1.1.2026 berechnet wird.
Keine Schenkung an den Ehegatten durch Einräumung eines Altenteils (Wohnrechts) im Zuge der Hofübergabe
Wird einem Ehegatten im Rahmen einer Immobilienschenkung an ein Kind ein Wohnrecht im Rahmen einer Gesamtgläubigerstellung gemeinsam mit dem schenkenden Ehegatten eingeräumt, ist darin nicht zwingend eine Schenkung im schenkungsteuerrechtlichen Sinne zu sehen.
Steuerliche Anerkennung eines rückwirkend geänderten Ehevertrags
Wird die Übertragung eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft durch die Parteien des Kaufvertrags wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage rückgängig gemacht, kann dieses Ereignis steuerlich auf den Zeitpunkt der Veräußerung zurückwirken.
Amtliche Richtsatzsammlung des BMF auf dem Prüfstand
Es bestehen gegenwärtig erhebliche Zweifel, ob die amtliche Richtsatzsammlung in ihrer bisherigen Form eine geeignete Grundlage für einen äußeren Betriebsvergleich zur Schätzung bei Mängel der Kassenführung darstellt.
Gewerblicher Grundstückshandel
Erfolgen innerhalb von fünf Jahren nach dem jeweiligen Grundstückserwerb weder Grundstücksveräußerungen noch diese vorbereitende Maßnahmen, kann bei Veräußerung einer zweistelligen Anzahl von Objekten im sechsten Jahr aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls ein gewerblicher Grundstückshandel zu verneinen sein.
Veräußerungsgewinn bei Grundstücksübertragung mit Übernahme von Schulden
Im Fall der teilentgeltlichen Übertragung von Wirtschaftsgütern erfolgt für Zwecke der Ermittlung des Gewinns aus einem privaten Veräußerungsgeschäft eine Aufteilung in einen voll entgeltlichen und einen voll unentgeltlichen Teil nach dem Verhältnis der Gegeneistung zum Verkehrswert des übertragenen Wirtschaftsguts. Dies gilt auch bei einem unter den Anschaffungskosten liegenden Entgelt.
Gewinnerzielungsabsicht hat keinen Einfluss auf die erweiterte Kürzung
Eine für die gewerbesteuerliche erweiterte Kürzung grundsätzlich schädliche Vermietung fremden Grundbesitzes ist auch dann nicht unbeachtlich, wenn die Vermietung ohne Gewinnerzielungsabsicht erfolgt.
Zerrissenes Testament
Das Zerreißen eines Testaments durch den Erblasser ist eine Widerrufshandlung. Es wird gesetzlich vermu-tet, dass dieser Widerrufshandlung eine Widerrufsabsicht zugrunde lag. Die Aufbewahrung des zerrissenen Testaments im Schließfach widerlegt diese Vermutung nicht.
Sozialversicherungspflicht eines 50 %-GmbH-Geschäftsführers
Ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer aus zwei Personen bestehenden GmbH, der 50 % der Anteile am Stammkapital hält, ist nur dann selbständig, wenn ihm gegenüber dem anderen Gesellschafter bei Stimmengleichheit (Pattsituation) ein im Gesellschaftsvertrag verankertes Stichentscheidsrecht zusteht.
Geschlechtsspezifische Sterbetafeln verfassungsgemäß
Die Anwendung geschlechterdifferenzierender Sterbe-tafeln bei der Bewertung lebenslänglicher Nutzungen und Leistungen für Zwecke der Erbschaft- und Schen-kungsteuer im Rahmen von § 14 Abs. 1 des Bewertungsgesetzes verstößt nicht gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes.
Umzugskosten bei erstmaliger Einrichtung eines Arbeitszimmers
Aufwendungen des Steuerpflichtigen für einen Umzug in eine andere Wohnung, um dort (erstmals) ein Arbeitszimmer einzurichten, sind nicht als Werbungskosten abzugsfähig.
Gesetzliche Änderung bei Überweisungen: Abgleich des Empfängernamens mit IBAN (Verification of Payee)
Banken sind zukünftig dazu verpflichtet, vor der Freigabe einer SEPA-Überweisung den Namen des Zahlungsempfängers mit der IBAN abzugleichen. Diese sogenannte „Verification of Payee“ (VoP) ist Bestandteil einer neuen EU-Verordnung, die ab dem 9.10.2025 wirksam wird.
Grunderwerbsteuer bei nachträglich vereinbarten Sonderwünschen bei einer noch zu errichtenden Immobilie
Vergütungen für nachträglich vereinbarte Sonderwünsche unterliegen beim Grundstückserwerb mit noch zu errichtendem Gebäude als zusätzliche Leistungen der Grunderwerbsteuer nach § 9 Abs. 2 Nr. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes, wenn ein rechtlicher Zusammenhang mit dem Erwerbsgeschäft vorliegt.
Interview mit unseren Auszubildenden
Ab 2023 hatten wir gleichzeitig drei Auszubildende in unserer Kanzlei. In ihrem zweiten Lehrjahr haben sie uns ein Interview über ihre Ausbildung gegeben.
Vergütungsempfehlungen des Deutschen Notarvereins für Testamentsvollstrecker
Der Deutsche Notarverein hat seine Vergütungsempfehlungen für Testamentsvollstrecker grundlegend überarbeitet.
Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ab dem 1.1.2025
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 15.10.2025 ein Schreiben zur neuen Rechtslage ab dem 1.1.2025 zur obligatorischen Verwendung elektronischer Rechnungen veröffentlich.
Gebührenfestsetzung bei einheitlich erteilter verbindlicher Auskunft gegenüber mehreren Antragstellern
Beantragen mehrere Personen die Erteilung einer verbindlichen Auskunft, kommt es für die Beantwortung der Frage, ob ihnen gegenüber nur eine Gebühr gesamtschuldnerisch festzusetzen ist, darauf an, ob die verbindliche Auskunft den Antragstellern gegenüber tatsächlich einheitlich erteilt worden ist.
Einkünfteerzielungsabsicht bei der Vermietung von Ferienwohnungen
Bei einer ausschließlich an Feriengäste vermieteten und in der übrigen Zeit hierfür bereitgehaltenen Ferienwohnung ist grundsätzlich und typisierend von der Absicht des Steuerpflichtigen auszugehen, einen Einnahmeüberschuss zu erwirtschaften, wenn das Vermieten die ortsübliche Vermietungszeit von Ferienwohnungen – abgesehen von Vermietungshindernissen – nicht erheblich (das heißt um mindestens 25%) unterschreitet.
Im Bau befindliche Gebäude stellen kein Verwaltungsvermögen dar
Grundstücke mit zum Stichtag im Bau befindlichen Gebäuden stellen trotz beabsichtigter Vermietung kein Verwaltungsvermögen dar.